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Wander-Transportrad-Mietsystem startet mit „Inklusionstransportrad“

Das erste TINK-Rad wurde für die Testphase abgeholt und Stephan Bilger genießt die neue Mobilitätserfahrung (30.04.2021)
Foto: Anita Benassi

Einwohnerzahl47.643
Bevölkerungsdichte Einw./km²771
Kategorie Topografieflach, teils hügelig
Anteil Radverkehr am Modal-Split21 %

Weitere Initiativen der Kommune zur Förderung der Radverkehrsinfrastruktur:

  • Ausbau von Radabstellanlagen

Am 7. Mai 2021 war der offizielle Start des Wander-Transportrad-Mietsystem in Singen. An 5 Stationen nahmen 10 muskelbetriebene und 4 E-Transporträder sowie 1 E-Inklusionstransportrad den Betrieb auf.

Eröffnungstermin am 7.Mai 2021 mit Oberbürgermeister Bernd Häusler (mittig links), Ulrich Lutz von Bike Service Lutz (links), Petra Jacobi von der Stadt Singen (mittig rechts), Anita Benassi Projektleitung TINK-Netzwerk (rechts) und Stefanie Hasenbring von herzlich-unverpackt (links im Dolly) an der neuen Station auf dem Herz-Jesu-Platz

Impressionen der neuen Stationen

Eine Station besteht immer aus 4 Abstellmöglichkeiten, so wie diese vor dem Rathausplatz. In der Regel stehen 3 Räder an jeder Station als „Grundausstattung“.
Die Räder werden zunächst mit einem elektronischen Schloss (Öffnung via App) sowie einem manuell anzubringendem Schlauchschloss befestigt. Leuchtende orange Pfeile weisen den Weg.

Mit dem Inklusionsrad wird TINK in Singen das Konzept „Transportrad für alle“ ganzheitlich umsetzen. Menschen mit Bewegungseinschränkungen können somit im Rollstuhl aufgeladen werden und auch in den Genuss des Radvergnügens kommen. Der Singener Unverpacktladen (herzlich unverpackt – der Unverpackt-Laden in Singen (herzlich-unverpackt.de)) am Herz-Jesu-Platz unterstützt TINK bei der Einführung eines „Inklusionsrades im öffentlichen und vollautomatischen Verleihbetrieb“. Die Genossenschaft kümmert sich darum, dass Unerfahrene eine kleine Einleitung zum Inklusionsrad erhalten.

Der herzlich unverpackt Laden ist ein wichtiger Partner im Projekt und unterstützt insb. die Bereitstellung des Inklusionstransportrades mit Info und ersten Hilfestellungen (Foto: Anita Benassi)

Ferner wird in Singen ein Vandalismuspräventionskonzept erarbeitet und ausprobiert. Zusammen mit lokalen Akteuren insbesondere Jugendlichen, der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen (hgs-singen.de), der Kriminalpräventions (SKP)- und Integrationsarbeit (Integration in Singen e.V. – inSi) werden wir das Thema künstlerisch anpacken. Aus den Erfahrungen des Probebetriebes kann die Stadt Singen gemeinsam mit den Bürgern eine zielgerichtete Planung für das Singener Transportrad-Mietsystem aufstellen und an die nächste Kommune weitergeben. Außerdem wird TINK die Singener Erfahrungen, wie eine Kommune proaktiv mit Vandalismus im Verleihsystem umgehen kann, sammeln und für das TINK Netzwerk und die Öffentlichkeit aufbereiten.

STATIONSÜBERBLICK

1.            Südstadt: Friedrich-Ebert-Platz 2 – EIscafe

2.            Innenstadt: Hegaustraße Ecke August-Ruf-Straße – Cano

3.            Innenstadt: Herz-Jesu-Platz 3 – herzlich unverpackt Laden

4.            Innenstadt: Hohgarten 2 – Rathaus

5.            Nordstadt: Uhlandstraße 27 – Hohentwiel-Gewerbeschule Singen

Stationen in Singen

Zeit/ RadtypE-TransportradTransportrad
Erste 30 min   kostenloskostenlos
Nach 30 min pro halbe Stunde1,50 Euro1 Euro
Maximaler Tagespreis (24 h)18 Euro12 Euro
Preistabelle des Singener Wander-Transportrad-Mietsystems
30.03.2021 – Ankunft der 6 Dollys (4 für den Einsatz & 2 als Ersatzräder) und Empfang vom OB Bernd Häusler (mittig) und Herrn Axel Huber (links) in Vertretung für Frau Jacobi. Frau Johanna Volz (2te von links) von der Umweltschutzstelle Singen nutzen die Transporträder umgehend, um Mehrwegbecheralternativen an teilnehmende Betriebe zu verteilen (Foto: Stadt Singen)